
In Nordamerika gibt es eine Gemeinde, die ein Herz für die Rohingya hat und ihre Last auf dem Herzen trägt. Sie beten persönlich und gemeinsam für sie. Sie unterstützen diejenigen, die mit ihnen arbeiten. Sie wirken tatkräftig bei Hilfseinsätzen im Ausland mit, um ihnen zu helfen und Gutes zu tun.
Auf die Frage, wie man für die Rohingya beten könne, antwortete ein Gemeindemitglied:
Wenn ich an die Rohingya-Familien denke, denen wir als Gemeinde gedient haben – sei es in kleinen Wohnungen in den USA, in Südasien oder verstreut in Südostasien –, dann ist ihre Geschichte überall dieselbe: sie sind von ihren Nachbarn unterdrückt und in ihrer eigenen Nation (Herkunftsland) unerwünscht. Egal, wohin sie fliehen: sie sind nicht wirklich willkommen.
Sie leben an provisorischen Orten, umgeben von Menschen, die sie zwar tolerieren, aber selten mit ihnen zusammen sein wollen. Ohne ein echtes Zuhause, ohne Zugehörigkeit zu der Bevölkerung vor Ort, verfolgt sie ihr Flüchtlings-Trauma. Das schafft oft einen Kreislauf, der noch mehr Leid verursacht.
Doch selbst in ihrem Leid können wir Gottes Wirken sehen. Wenn wir bei Einzelnen Hoffnungsschimmer erkennen, Zeichen der Güte wahrnehmen oder ihre stille Widerstandkraft bemerken. Gott ist nichts unmöglich! (Lukas 1, 37; LUT 2017) Es gibt die Möglichkeit der Heilung, der Hilfe und der Heimat, wie nur Jesus sie geben kann. Er will sie geben! Bitten wir ihn darum!
Hier sind einige Worte, die wir für die Rohingya beten – machen Sie sich eins mit uns!
- Herr Jesus, gib den Rohingya wahre Hoffnung in Dir. Durchbrich die Kreisläufe des Traumas. Heile ihre Herzen, richte das geknickte Rohr auf und stelle ihre Würde wieder her. Zeige ihnen, dass sie in Deinem Reich Heimat haben und nichts und niemand sie aus des Vaters Hand reißen kann.
- Bring Deine Gemeinde in Gang, Herr! Hilf den Gläubigen, den Rohingyah mit Geduld und Liebe zur Seite zu stehen. Erinnere uns an Dein Wort: Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. (Galater 6, 9; LUT 2017). Gib uns Kraft, weiterhin da zu sein, weiterhin zu lieben, weiterhin Gutes zu tun – auch dort, wo es schwer ist.
- Gib, dass Rohingya in Christus die Heimat finden, die sie auf Erden nie gekannt haben.