
Vor neun Monaten kam eine Partnerorganisation, die mit unbegleiteten Flüchtlingskindern arbeitet, auf uns zu. Sie bat uns, Peter, einen 10-jährigen lernwilligen, muslimischen Rohingya, in unser Schulprogramm und unser Wohnheim aufzunehmen. Wir nahmen ihn als Schüler auf. Bevor er ins Internat einzog, erzählte uns sein Betreuer: „Übrigens, Peter leidet an Epilepsie. Aber keine Sorge, wir kümmern uns um seine medizinischen Untersuchungen und auch seine Schul- und Wohnheimkosten. Er muss nur morgens und abends seine Medikamente einnehmen.“
Im Wohnheim leben 15 Schüler. Von den fünfzehn sind die meisten Rohingya. Sonntags beten wir füreinander. An einem Sonntag baten wir Gott um Peters Heilung.
Wir glauben, dass Jehova Rapha (der HERR, der heilt) Peter berührt hat. Seit er bei uns ist, hatte er noch keinen epileptischen Anfall. Im Sportunterricht ist er sehr aktiv – er spielt Fußball, Badminton und Volleyball. Im Unterricht lernt Peter am schnellsten von allen.
Wir preisen Gott als Heiland, weil wir Peters Heilung bezeugen können. Wir preisen Gott für die Möglichkeit, in unseren Einrichtungen den Schülern das Evangelium ganzheitlich weiterzugeben zu können. Sie erleben, dass Gott Leben verändert, indem er zum Beispiel Kranke heilt.
Peter gefällt es im Schulwohnheim besser als in der muslimischen Schule. Seit seiner Ankunft nimmt Peter seine Epilepsiemedikamente nicht mehr regelmäßig ein. Er hat keine Anfälle. Wir alle glauben, dass er geheilt ist.
Gebetsanliegen:
- Betet dafür, dass Peter und die anderen Schüler Gott für Peters Heilung preisen und ihn von ganzem Herzen suchen.
- Betet dafür, dass die Kinder in der Schule und im Wohnheim an das Evangelium glauben.
- Betet dafür, dass diejenigen, die an der Schule dienen, offene Türen haben und nutzen, um die Kinder zu lieben, zu Jüngern zu machen und ihnen Christus in Wort und Tat zu verkünden.